Branchenblog zum gewerblichen Rechtsschutz

Harald Schleicher, Rechtsanwalt und Notar, Ecovis Berlin
Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz

vodafone muss Sendung eines Radiospots zur Bewerbung von Internetanschlüssen über LTE-Mobilfunkverbindungen unterlassen - 13.12.2011

|

Die vodafone D2 GmbH bewirbt derzeit Internetanschlüsse über den neuen Mobilfunkstandard LTE (“Long-Term-Evolution”). Nachdem bereits in Brandenburg Betreiber von vodafone-Shops wegen unwahrer Angaben zur Verfügbarkeit von LTE im Auftrag eines Mandanten abzumahnen waren, mussten wir jetzt auch gegen einen Radiospot, der im Bundesland Brandenburg gesendet wurde, gegen vodafone selbst vorgehen. Der Spot warb mit folgender Aussage:

“Jetzt ist sie endlich da, die schnellste Internetverbindung für Brandenburg die es je gab, LTE von Vodafone”.

Die werbliche Aussage ist unzutreffend. Tatsächlich leisten die Anschlüsse derzeit ca. 3 MB/s und sollen später bis zu 50 MB/s darstellen. Die Internetverbindungen des von uns vertretenen Wettbewerbers leisten jedoch bereits jetzt Datenübertragungen von 120 MB/s.

Vodafone gab auf die freiwillig eine ausreichende Unterlassungserklärung ab.

 

Verwandte Beiträge



Lesezeichen/ Weitersagen:
| mehr Dienste...

2 Kommentare zum Thema:

vodafone muss Sendung eines Radiospots zur Bewerbung von Internetanschlüssen über LTE-Mobilfunkverbindungen unterlassen

  • Jochen Hoff |

    Oh welch eine juristische Großtat. Mir schlackern die Beene vor Ehrfurcht. Wer bringt denn in Brandenburg flächendeckend 120 MB/s.

    Es sind allzumal Lügner (Sünder) trauet ihren Worten nicht.


  • schleicher |

    Bin mir sicher dass im Notfall hier auch mein Referendar die einstweilige Verfügung hinbekommen hätte;-)


Sie können hier einen Kommentar schreiben:

Name *
E-Mail (wird nicht veröffentlicht)*
Website


Branchenblog zum gewerblichen Rechtsschutz | Harald Schleicher, Rechtsanwalt und Notar, Ecovis Berlin - Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz
Datenschutzhinweise